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Turnierreiten – eine Betrachtung

Posted by on 12. März 2014

Turnierreiten

Eine kleine Betrachtung der Ausführung von Lektionen.
Am Samstag abend war ich in der Dortmunder Westfalenhalle um mir einen Grand Prix anzusehen.
Neben einem sehr geringen Starterfeld (8 Reiter) war eine Tatsache sehr auffällig: Die Sauberkeit der Hufschlagfiguren.
Nicht dass ich mir jetzt anmaßen w ürde über die Ausführung der 1 Wechsel zu schreiben, viel mehr waren die Lektionen „Ganze Bahn und Halten“ auffällig Interpretationswürdig.
In jeder E bis L- Dressur hätte ich das Halten, der gesehenen Paare, zur Grußaufstellung folgender Maßen kommentiert: „Kein klares Halten erkennbar!“
Einer einzigen Reiterin ist es gelungen tatsächlich länger als 3 Sekunden zu halten. Bei allen anderen waren beide Grußaufstellung verwischt. Ichsehe ein, dass ein Pferd welches einen Grand Prix mit Ausdruck laufen soll, auf dem Abreiteplatz frisch gemacht wird um sich in Verstärkungen und den versammelten Tempi entsprechend ausdrucksvoll zu präsentieren, aber dennoch ist Halten auch eine Lektion. Auch dafür steht vorne im Aufgabenheft eine eindeutige Formulierung wie es genau aus zu sehen hat. „Das Pferd kommt zum unbeweglichen Stehen und ruht geschlossen auf alle vier Hufen, optisch soll der Eindruck erhalten bleiben, dass das Pferd sich noch im vorwärts befindet.“

Schade dass nicht mehr Wert darauf gelegt wird. Ich habe gelernt, dass die erste Grußaufstellung die Visitenkarte der Prüfung ist. Das ist dann wie im richtigen Leben: „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!“ Ich finde es schwierig meine Reitschüler davon zu überzeugen wie wichtig ein klares Halten ist, wenn es so hohen Prüfungen vorgeritten wird und so im Fernsehen zu sehen ist. Auch diesen reitern darf ein Fehler unterlaufen, dafür sind es immer noch Pferde, keine Maschinen. Aber das hatte nichts mehr mit Fehler zu tun sondern es wurde einfach so hingenommen. Richtig anmahnen muss man jedoch die relativ hohe Bewertung. Durch die Just in Time Anzeige der vergebenen Wertnoten wird der Dressursport sehr transparent. Die Lektion Halten die dort zu sehen waren, würden  auf einem ländlichen Turnier mit 3 oder 4 Punkten bewertet  werden. Dort gab es immer noch eine 6. Das Unverständnis meiner Reitschüler verstehe ich voll und ganz. Kein Kollege würde auf einem ländlichen Turnier in einer L** oder M Dressur da eine 6 vor schreiben wenn die Hinterhand hinten heraus steht und das halten zeitmässig gerade mal zum Nicken genügt, weil das Pferd schon los möchte.

Doch wie reite ich ein gutes Halten?
Auch hier ist die Vorbereitung wieder alles. Das Pferd wird in der Arbeitsphase vermehrt durch halbe Paraden zum Herantreten an die Hand animiert. Erst innerhalb einer Gangart z.B. im Trab oder Galopp.
Gelingen dann durchlässige und geschmeidige Übergänge zum Schritt  kann mit dem Üben des Haltens begonnen werden. Sollten diese zunächst noch undurchlässig sein, empfehle ich wieder einen Schritt zurück zu gehen. Das auf die Vorhandfallen oder im Übergang auf die Hand kommen, muss unterbunden werden. Beides sind Zeichen, dass das Pferd sich  noch nicht genügend unter dem Schwerpunkt des Reiters bewegt. Auch beim Halten sollte immer der Eindruck beim Zuschauer gewonnen werden, dass es sich um eine Hinterhufbremse handelt.
Da das Halten bereits in meiner App: Reitschule 1 viel Raum einnimmt möchte ich an dieser Stelle auf die dort eingestellten Videos verweisen.

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.equipsh.rs1

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