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Hinterhandwendung, Kurzkehrtwendung, Schrittpirouette

Posted by on 27. September 2020

Ich möchte in diesem Beitrag die Unterschiede und die korrekte Ausführung der oben genannten Wendungen erklären.

Hinterhandwendung:

Die Hinterhandwendung wird immer aus dem Halten geritten und wird auch mit Halten beendet. Nach dem Halten ist es gestattet eine Pferdelänge vor zu reiten. Das Pferd wird zu der Seite, zu der gewendet werden soll, gestellt und gebogen. Dazu gibt der Reiter eine einseitig belastende Gewichtshilfe (bleibt während der gesamten Wendung erhalten) und regt sein Pferd durch einen seitwärtstreibenden äußeren Schenkel dazu an, zum Schwerpunkt zu treten um dabei einem möglichst kleinen Kreis um den inneren Hinterfuß anzulegen. Das Rückwärtstreten oder mit der Vorhand herumwerfen wären fehlerhaft. Beendet wird die Wendung mit dem Halten. Wie es aussehen soll, s. Video.

Kurzkehrtwendung:

Die Kurzkehrtwendung wird immer aus dem Mittelschritt angelegt. (Auch wenn in der Aufgabe zuvor Trab verlangt wird) Der Reiter pariert dann zum Schritt durch reitet eine Pferdelänge geradeaus und leitet mit einem Schritt Schulterherein die Wendung ein. Die Hilfengebung ist die gleiche wie bei der Hinterhandwendung. (darauf gehe ich in einem Video zum Thema Jungpferdeausbildung noch näher ein, auch wie man das einem Pferd beibringt und welche Fehler traditionell passieren können) Die Kurzkehrtwendung ist eine versammelnde Lektion. Die Besonderheit ist hier, genauso wie bei der Schrittpirouette, dass sie mit 2 Schritten Travers beendet wird.

Schrittpirouette

Die Schrittpirouette ist von der Fußfolge und der Hilfengebung exakt das gleiche wie die Kurzkehrtwendung, nur dass sie aus dem versammelten Schritt angelegt wird. Das Pferd wendet also auf einem kleineren Kreis um das innere Hinterbein und nimmt dabei vermehrt Last in der Hinterhand auf. Das Pferd verbleibt dabei in der relativen Aufrichtung.

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