Wer steckt hinter diesem Blog?

Hallo zusammen, wie Ihr bereits in den schon veröffentlichen Beiträgen erkennen könnt, beschäftige ich mich schon sehr lange und intensiv mit dem Reitsport. Hier geht es zu meiner Webseite, dort bekommt Ihr weitere Infos zu Lebenslauf, Ausbildung und Angeboten.

www.petra-simons.de

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Ausbildungsskala- Losgelassenheit

Wie ich schon bereits erwähnt hatte, wollte ich mich hier mit der Ausbildungsskala beschäftigen. (Die Ausbildungsskala des Pferdes versteht sich.) Nachdem das junge Pferd den Takt in allen 3 Grundgangarten gefunden hat, steht die Losgelassenheit als weiterer zentraler Punkt an. Doch was ist Losgelassenheit?

Die physische und psychische Entspannung des Pferdes

Doch was bedeutet das? Es heißt das Pferd ist so mit sich und dem Reiter im Reinen, dass es zu einem gelassenen Gangwerk mit niedrigem Muskeltonus und einem vertrauensvollem Verhalten kommt. Das Pferd zeigt dies durch folgende sichtbare Merkmale:

  • entspannter Gesichtsausdruck
  • pendelnder Schweif
  • durchgängige lockere Muskulatur
  • gleichmässige (tiefe) Atmung
  • abschnauben
  • kauendes Maul
  • lockeres Ohrenspiel
  • Kotabsatz und pupsen

Insgesamt alles Zeichen der tiefen Zufriedenheit mit dem was dort auf seinem Rücken geschieht.

Mangelnde Losgelassenheit kann man erkennen durch

  • feste Muskulatur
  • übermässigem Schwitzen
  • Schweifschlagen
  • Übersprungshandlungen wie Zähne klappern, züngeln
  • Kopfschlagen
  • Wehren gegen die Reiterhilfen
  • unzufriedener / gestresster Gesichtsausdruck

Es ist sicherlich der Teil der Ausbildungsskala der die meisten Interpretationen zulässt. Ein unruhiger Schweif bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Pferd nicht losgelassen ist ( je nach Fliegenmenge und Füllstand der Blase und des Darms). Das gleiche gilt für Pferde die von Naturaus viel sichtbares weiß im Auge haben, das wird trotz Entspannung nicht weniger. Wichtig ist, dass immer das gesamte Pferd betrachtet wird und man sich nicht nur an den äußeren Merkmalen entlang hangelt.

Die Losgelassenheit, ist das Kriterium welches ich jeden Tag beim Reiten möglichst in der 2. Lösungsphase erreichen sollte, um weiter in die Arbeitsphase zu gehen. Denn ein wenig losgelassenes Pferd wird sich in der Arbeit schwer tun. Dazu gleich mehr in dem angeschlossenen Video:

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DIY Wie aus einem alten Bürostuhl ein cooler Sattelstuhl wird

Nach dem Aufräumen im Schuppen kam mir unser alter Bürostuhl unter, zudem hatte ich in der Garage meinen über 30 Jahre alten Springsattel liegen, den ich nicht wegwerfen wollte……

Warum nicht beides miteinander verbinden? Der Stuhl war technisch in Ordnung nur die Polster waren runter gerockt. Der Sattel in sich verzogen und keinem Pferd mehr zumutbar, aber zum drauf sitzen immer noch bequem. In dem folgenden Video zeige ich wie beides zueinander findet:

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Ausbildungsskala -Takt

Takt

Die Ausbildungsskala begegnet jedem Reitschüler, wenn er sich dazu entschließt ein Reitabzeichen abzulegen. Primär in den Reitabzeichen 5-1, wird er dann mit der Ausbildungsskala des Pferdes in Berührung kommen.

Aber warum? Was ist die Ausbildungsskala und warum sollte man als Reiter diese lernen und verstehen? Die Ausbildungsskala ist sowas wie ein Lernprogramm fürs Pferd welches sich logisch auf einander aufbaut. So kann sich ein Pferd z.B. nicht versammeln, dass nicht sicher in Anlehnung ist. Zu vergleichen wäre es mit jemanden der eine Kurvendiskussion lösen soll, aber Schwächen in den Grundrechenarten hat. Da ist es jedem klar, das kann nichts werden. In der Reiterei ist es genauso. Deshalb hat man folgende Reihenfolge der vom Pferd zu lernen Ausbildungsschritte festgelegt:

  • Takt
  • Losgelassenheit
  • Anlehnung
  • Schwung
  • Geraderichtung
  • Versammlung

Takt ist der Moment, in dem der Huf des Pferdes den Boden berührt und bei hartem Untergrund akustisch wahrnehmbar ist. Man unterscheidet beim Pferd zwischen 4 Takt für den Schritt, 2 Takt für den Trab und 3 Takt für den Galopp.

Schritt

Der Schritt ist ein 4 Takt in 8 Phasen. ( keine Schwebephase)

  • rechter Hinterhuf
  • rechter Vorderhuf
  • linker Hinterhuf
  • linker Vorderhuf

Dabei wechseln sich innerhalb einer Pferdelänge (jedes Bein des Pferdes geht vor) jeweils eine 3 Beinstütze (Hufe die in diesem Moment am Boden verbleiben) mit einer 2 Beinstütze ab. So kommen die beschriebenen 8 Phasen zustande.

Man unterscheidet folgende Schritttempi:

  • Mittelschritt
  • Starker Schritt
  • Versammelter Schritt

(Auf die einzelnen Tempi werde ich in einem gesonderten Blog eingehen.)

Der Mittelschritt soll aus der aktiven Hinterhand durch den Körper des Pferdes gehen und mit einer freien Schulter größtmöglichen Raumgriff erreichen. Dabei sollten die Hinterbeine über die Spur der Vorderbeine fußen. Dieses nennt man Übertritt. Der Mittelschritt ist die häufigste Form des Schrittes und daher auch Demonstrationsobjekt in dem unten angehängten Videos. Der starke Schritt (ab Klasse M) ist die am meisten raumgreifende Form des Schrittes. Man wünscht sich maximalen Übertritt der Hinterhufe über die Spur der Vorderhufe. Das Pferd soll sich dabei maximal an das Gebiß heran dehnen. Im versammelten Schritt nimmt das Pferd vermehrt Last in der HInterhand auf und verkürzt damit die Schrittlänge. Das Pferd tritt mit seinen Hinterhufen in die Spur der Vorderhufe oder knapp dahinter.

Bei einem Taktreinen Schritt sieht der seitlich stehende Betrachter ein V, welches jeweils durch das gleichseitige Vorder- und Hinterbein gebildet wird. Das Pferd hat dabei eine natürlice Nickbewegung in Hals und Kopf, die von dem Reiter zugelassen werden muss.

Trab

Der Trab ist ein 2-Takt in 4 Phasen. Das Pferd setzt die immer diagonalen Beinpaare abwechselnd mit einer Schwebephase.

  • Phase 1 rechtes Hinterbein – linkes Vorderbein gleichzeitig (2 Beinstütze)
  • Phase 2 Schwebephase
  • Phase 3 linkes Hinterbein -rechtes Vorderbein gleichzeitig (2 Beinstütze)
  • Phase 4 Schwebephase

Im Trab bewegt sich das Pferd in Selbsthaltung in einem frischen Arbeitstempo, dabei sollte sich der Reiter bemühen, immer die Position des Grundsitzes beizubehalten, ohne dabei steif oder unruhig zu werden. Man unterscheidet:

  • Arbeitstrab
  • Mitteltrab
  • starken Trab
  • versammelten Trab

wie schon oben erwähnt wird es zu den Tempi der Gangarten noch ein gesonderten Blog geben natürlich auch mit Video.

Galopp

Der Galopp ist ein 3- Takt in 6 Phasen.

Im Galopp unterscheidet man den Rechts- und Linksgalopp. hier zunächst die die Fußfolge Linksgalopp:

  • Phase 1 rechter Hinterhuf (Einbeinstütze)
  • Phase 2 rechter Hinterhuf, linker Hinterhuf, rechter Vorderhuf (3-Beinstütze
  • Phase 3 linker Hinterhuf, rechter Vorderhuf (2-Beinstütze)
  • Phase 4 linker Vorderhuf, linker Hinterhuf, rechter Vorderhuf (3-Beinstütze)
  • Phase 5 linker Vorderhuf (Einbeinstütze)
  • Phase 6 Schwebephase

Rechtsgalopp

  • Phase 1 linker Hinterhuf (Einbeinstütze)
  • Phase 2 linker Hinterhuf, rechter Hinterhuf, linker Vorderhuf (3-Beinstütze
  • Phase 3 rechter Hinterhuf, linker Vorderhuf (2-Beinstütze)
  • Phase 4 rechter Vorderhuf, rechter Hinterhuf, linker Vorderhuf (3-Beinstütze)
  • Phase 5 rechter Vorderhuf (Einbeinstütze)
  • Phase 6 Schwebephase

Im Galopp ist es besonders wichtig ruhig im Pferd Platz zu nehmen. Die Bewegung die der Reiter im Becken aufnimmt ist mit der auf einer Schaukel zu vergleichen. Man unterscheidet im Galopp folgende Tempi:

  • Arbeitsgalopp
  • Mittelgalopp
  • starker Galopp
  • versammelter Galopp

Es gibt zu allen Tempi wie oben erwähnt noch weiteren Stoff meinerseits.

Hier das zu dem oben besprochenen Inhalten gehörige Video:

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Stellung und Längsbiegung

Worin besteht der Unterschied zwischen Stellung und Längsbiegung und wird sie angewandt?

Stellung

Ein Pferd wird nur in der Ganasche gestellt. Das heißt der Kopf des Pferdes wird im Bereich des Genicks leicht nach rechts oder links geneigt. Die weiteren Halswirbel des Pferdes bleiben gerade. Wichtig dabei ist, dass der Kopf des Pferdes in der Senkrechten verbleibt und sich nicht insgesamt schief wird. (Maul des Pferdes verbleibt unter der Stirnmitte und die Ohren befinden sich weiterhin auf gleicher Höhe). Auch der restliche Körper des Pferdes bleibt gerade gerichtet, d.h. Die Hinterhufe treten in oder über die Spur der Vorderhufe.

Beim Reiten gibt diese Lektionen, in der das Pferd nur gestellt ist:

  • Galopp
  • Schenkelweichen (zählt deshalb nicht zu den Seitengängen)
  • Vorhandswendung

Längsbiegung

Längsbiegung häufig auch nur Biegung genannt, bezieht sich auf die Krümmung der Wirbelsäule vom Genick des Pferdes bis hin zur Schweifrübe. Die Biegung in der Längsachse des Pferdes sollte deshalb immer dem Krümmungsgrad der Hufschlagfigur auf der man sich gerade befindet entsprechen. Die mögliche Rippenwölbung des Pferdes gibt den maximalen Biegungsgrad vor. Auch hierbei sollte das Pferd mit den Hinterhufen in oder über die Spur der Vorderhufe treten. Ein vermehrtes Abstellen im Hals wäre fehlerhaft.

Merke: Keine Biegung ohne Stellung

Lektionen die Längsbiegung voraussetzen:

  • Zirkel
  • Volten
  • Schlangenlinien ( einfach, doppelt oder mit 3-6 Bögen)
  • Kehrtvolten
  • Ecken (ganze Bahn geritten mit Ecken ausreiten)
  • Seitengänge (Schulter herein, Conterschulterherein, Travers, Traversalen, Renvers)

Wenn Ihr nun wissen wollt wie das geritten aussieht, könnt Ihr Euch dieses Video ansehen:

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DIY Multifunktions- Toolbrett aus Stallfindlingen

Hallo zusammen, in meinem neuen DIY möchte ich Euch zeigen was Ihr noch alles schönes aus alten Gebissen, Kandaren, Hufeisen, Zügeln, Bügelriemen und elastischen Beinstrippen machen könnt.

Ich habe in dem folgendem Video eine Vielzahl von alten Dingen wiederverwertet. Vielleicht habt Ihr Lust das ein oder andere Teil nach zu bauen. Viel Spaß beim Bauen.

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Angaloppieren

Nach dem sicheren Leichttraben und dem Grundsitz im Aussitzen kommt für den Reitanfänger der Galopp als nächste Gangart hinzu. Aber wie galoppiert man ein Pferd richtig an? Was muss man tun, damit das Pferd den Reiter auch versteht?

Zunächst muss man wissen, dass es einen Rechts- und einen Linksgalopp gibt. Das heißt je nachdem wie rum man reitet gibt man zwar die gleichen Hilfen jedoch seitenverkehrt. Zunächst wird der Galopp nur als Handgalopp geritten. D.h. der Reiter reitet rechts herum und galoppiert im Rechtsgalopp, geht es linke Hand (links rum), dementsprechend im Linksgalopp.

So geht das Pferd im Linksgalopp mit dem inneren Beinpaar (Vorder-/ Hinterhuf) weiter vor als das äußere (rechts). Der Reiter geht mit in die Bewegung ein, das Pferd darf leicht in der Ganasche nach links gestellt sein, der Reiterschenkel links liegt am Gurt vorwärtstreibend, der rechte verwahrend. Zum Angaloppieren wird das Pferd zunächst mit halben Paraden aufmerksam gemacht. Der Reiter sitzt vermehrt links (einseitig belastende Gewichtshilfe), der rechte Schenkel liegt verwahrend am Pferdebauch. Das Pferd ist leicht in der Ganasche nach links gestellt. (annehmende, nachgebende Zügelhilfe links, verwahrende Zügelhilfe rechts). Der Impuls zum Angaloppieren kommt erst nach dieser Vorbereitung aus dem linken Schenkel des Reiters (vorwärtstreibende Schenkelhilfe). Sollte das Pferd nicht sofort angaloppieren so sind die Hilfen zu wiederholen. Ein Wegrennen im Trab ist zu verhindern. Der Galopp sollte zunächst aus dem Trab geübt werden.

Im Rechtsgalopp geht das Pferd mit dem rechten Beinpaar weiter vor als mit dem linken. Es ist nach rechts gestellt, der Reiter sitzt einseitig rechts belastend und der rechte Schenkel liegt vorwärts treibend am Gurt, der linke Schenkel verwahrend. Zum Angaloppieren wird das Pferd zunächst mit halben Paraden aufmerksam gemacht. Der Reiter sitzt vermehrt rechts (einseitig belastende Gewichtshilfe), der linke Schenkel liegt verwahrend am Pferdebauch. Das Pferd ist leicht in der Ganasche nach rechts gestellt. (annehmende, nachgebende Zügelhilfe rechts, verwahrende Zügelhilfe links). Der Impuls zum Angaloppieren kommt erst nach dieser Vorbereitung aus dem rechten Schenkel des Reiters (vorwärtstreibende Schenkelhilfe). Sollte das Pferd nicht sofort angaloppieren so sind die Hilfen zu wiederholen.

Der Reiter sollte im Galopp der Schaukelbewegung im Becken folgen. Leider wird noch häufig ein Schieben im Galopp unterrichtet, dies führt häufig zu einer zu übertrieben Hilfengebung, die das Pferd eher behindert und nicht wie gewollt unterstützt. Auch ein übertriebenes in den Zirkel schauen im Galopp sollte unterbleiben, dies führt unter Umständen zu falschen Gewichtshilfen.

Weitere Einzelheiten zum korrekten Angaloppieren, entnehmt bitte dem folgenden Video. Solltet Ihr noch nicht so sicher sein, wie welche Hilfe (Gewichts-, Schenkel-, Zügelhilfe) richtig ausgeführt wird, so könnt Ihr hier im Blog und auch bei Hufschlagvlog nochmal alles nachsehen.

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Halbe und ganze Paraden

Ist Euch der Unterschied zwischen halben und ganzen Paraden klar? Wisst Ihr wie die Ausführung von halben und ganzen Paraden korrekt erfolgt? Leider erlebe ich es in der Praxis immer wieder, dass alle Reiter schon etwas von Paraden gehört haben, aber leider nie richtig angeleitet wurden wie diese geritten werden. Hört mal genau hin wie Euer Reitlehrer Euch das erklärt!

Halbe Paraden

Viele Reiter gehen leider davon aus, dass halbe Paraden gleich zusetzen sind mit dem An- und Nachgeben am Zügel. Das ist faktisch falsch.

Eine halbe Parade ist immer das Zusammenspiel einer Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfe. Jetzt mal ganz ehrlich, gebt Ihr im gleichen Moment des Annehmen des Zügels eine Gewichts- und Schenkelhilfe?

Wann werden halbe Paraden gegeben?

  • bei Übergängen von Gangart zu Gangart, das gilt auch für die Vorbereitung auf die nächtshöhere Gangart
  • zur Verbesserung der Selbsthaltung (Körperhaltung)
  • bei Übergängen innerhalb einer Gangart z.B. Arbeitstrab => Mitteltrab=> versammelten Trab usw
  • zur Vorbereitung von Lektionen z.B. Rückwärtsrichten, Schenkelweichen usw.

Aus dem Trab wird das Pferd zum Schritt durchpariert ( reiterlich für Bremsen), indem der Reiter das Pferd mit halben Paraden vorbereitet. Er sitzt vermehrt ein (beidseitig belastende Gewichtshilfe) und lässt die Schenkel in vorwärtstreibender Position, um dann eine leichte annehmende und nachgebende Zügelhilfe zu geben. Das durchlässige Pferd wird diese Hilfen annehmen und direkt zu einem fleißigen Mittelschritt kommen. Beim weniger durchlässigen Pferd wiederholt man die Hilfen entsprechend, bei Bedarf intensiver. Zu viel Zügelhilfe ist dennoch zu vermeiden. Ein weiteres Beispiel: aus dem Galopp wird das Pferd zum Trab durchpariert. Dies erfolgt analog wie oben beschrieben. Wichtig ist allerdings, dass der Reiter schon sicher im Trab aussitzen kann. Es soll vermieden werden dem Pferd, nach erfolgreicher halber Parade ungewollt Hilfen zu geben ( durch unruhigen Sitz), die das Pferd nicht versteht. Für den Übergang vom Galopp in den Trab wird eine beidseitige Gewichtshilfe gegeben und beide Schenkel werden in eine vorwärtstreibende Position gelegt um dann vorsichtig die annehmende und nachgebende Zügelhilfe zu geben.

Ganze Parade

Eine ganze Parade führt immer zum Halten. Sie wird durch halbe Paraden vorbereitet.

Hier ein Beispiel: Trab => Halten

Das Pferd geht schwungvoll im Trabe über den Rücken, der Schwung und das Tempo werden vor der ganzen Parade erhalten! Die ganze Parade zum Halten wird durch halbe Paraden eingeleitet. Zum Halten sitzt der Reiter vermehrt ein ( beidseitig belastende Gewichtshilfe), belässt die Schenkel in vorwärtstreibender Position und gibt eine annehmende und nachgebende Zügelhilfe. Das Pferd kommt so über den Rücken zum geschlossenen Halten ( es steht geschlossen auf allen 4 Füßen) .

Das Anreiten sollte zügig aber nicht übereilt erfolgen, damit das Pferd zum schwungvollen Traben kommt. Das Antraben erfolgt durch eine gleichzeitige leicht entlastende Gewichtshilfe, eine vorwärtstreibende Schenkelhilfe und eine nachgebende Zügelhilfe.

Beim Reiten von Übergängen ist die Basis ein ausbalancierter, elastischer und mitschwingender Grundsitz des Reiters. Je besser das der Reiter sitzt, desto präziser können halbe und ganze Paraden gegeben werden. Fein gerittene Pferde werden so zu einer schnellen Reaktion auf die Hilfen angeregt, so dass diese nahezu unsichtbar erfolgen können.

Weiteres zur gerittenen Praxis in folgendem Video

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DIY Gerten-/ Werkzeughalter

Heute zeige ich Euch in einem DIY Video, wie aus alten Bügelriemen, Zügeln oder Beinstrippen von Pferdedecken ein Gerten- oder Werkzeughalter entsteht. Eine ganz schnelle, preiswerte Bastelarbeit die was hermacht. Auch geeignet als Geschenk, Materialkosten sind unter 10,-€.

Hier könnt Ihr die einzelnen Arbeitsschritte verfolgen:

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Grundsitz und Schenkelhilfen

Neben der Gewichtshilfe ist die Schenkelhilfe die wichtigste Hilfe des Reiters. Wichtig dabei ist, dass der Reiter gelernt hat, die Unterschenkel ruhig am Bauch des Pferdes zu platzieren. Siehe auch Grundsitz und Gewichtshilfen.

Vorwärtstreibender Schenkel: Der vorwärtstreibender (Unter)Schenkel liegt am Gurt und wirkt durch leichten Druck auf die Gesamtvorwärtsbewegung des Pferdes. Der vorwärtstreibender Schenkel sorgt für den Erhalt oder Steigerung des Tempos und für den Wechsel in höhere Gangarten.

Seitwärtstreibende Schenkel: Der seitwärtstreibende (Unter)Schenkel liegt ca. eine handbreit hinter dem Gurt. Er wird verwendet, um sein Pferd in den Seitengängen oder im Schenkelweichen zu arbeiten. Das Pferd sollte auf diesen Schenkel immer mit einer Seitwärtsbewegung reagieren. Der Schenkel wirkt durch leichten Druck auf den Pferdebauch.

Verwahrender Schenkel: Der verwahrende (Unter)Schenkel wirkt begrenzend auf das Pferd und ist wie eine Band zu verstehen, an der sich das Pferd anlehnen kann. Der Schenkel wird drucklos 2 handbreit hinter dem Gurt an den Pferdebauch gelegt. Er wird z.B. beim Reiten von Wendungen (Schlangenlinien, Zirkel, Volten) auf der äußeren Seite als Begrenzung angewendet.

Wie und wo die einzelnen Schenkelhilfen angewendet werden, seht Ihr hier:





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